SANNI News

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Liebe Freunde der SANNI-Foundation
 
Letzte Woche durfte ich mit den Direktoren von Medical Action Myanmar (MAM), Dr. Frank Smithuis und Dr. Ni Ni Tun, die seit 2013 unsere Partner in Myanmar sind, einige Zeit verbringen.  Wir sprachen über die grossen Herausforderungen des Landes im Hinblick auf die politischen Unruhen in Zeiten einer Pandemie und darüber, wie wir unsere Projekte fortsetzen wollen.
Es ist schockierend, dass MAM und SANNI zu den wenigen Organisationen gehören, die im Moment noch in Myanmar tätig sind, um die verarmten und gefährdeten Menschen zu unterstützen. Nicht nur viele Organisationen haben sich zurückgezogen, sondern auch die meisten Krankenhäuser sind geschlossen, da die Mehrheit des medizinischen Personals gegen die Militärregierung streikt.
Beeindruckend ist, dass MAM seit seiner Gründung im Jahr 2009 landesweit 12 Kliniken (einschliesslich der von SANNI finanzierten Lotus Klinic) mit über 1.200 Mitarbeitern betreibt, die sich der Behandlung der Ärmsten widmen. Im Jahr 2019 haben sie über 1.000.000 Konsultationen durchgeführt; das ist eine gewaltige Leistung!
 
Dr. NiNi und Dr. Frank erhalten den Grossteil ihrer Finanzmittel von öffentlichen Institutionen wie der United Nations Organisation (UNO) und der World Health Organisation (WHO). Jedoch sind sie auf Privatorganisationen wie SANNI Foundation angewiesen, um bestimmte Sonderprojekte durchzuführen. Das Kinderpatenschaftsprogramm und das Mutterhaus wären ohne SANNI nämlich nicht möglich. Unsere Fähigkeit schnell zu arbeiten, flexibel zu sein und direkt auf die aktuelle Situation vor Ort zu reagieren, erweist sich hier als entscheidender Vorteil. SANNI Foundation ist privilegiert, zwei so talentierte und engagierte Partner wie Dr. Frank und Dr. Ni Ni zu haben, die ihr Leben einsetzen, um den Ärmsten der Armen zu helfen.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüssen,
Susanne Schroff

Susanne Schroff mit Dr. Frank Smithuis und Dr. Ni Ni Tun

Leben retten in Myanmar

Dr. Frank mit einer Covid-Patientin

MAM hat am schnellsten auf den Ausbruch von Covid-19 reagiert und innerhalb von drei Monaten 16 Notfallstationen mit über 800 Betten eingerichtet, um so viele Patienten wie möglich zu behandeln. Tausende von Menschenleben konnten gerettet werden, weil sie schnell reagierten und alles taten, was in ihrer Macht stand – das bedeutete unermüdliche Arbeit rund um die Uhr unter sehr schwierigen Bedingungen.
Nach dem Staatsstreich in Myanmar sind die meisten Krankenhäuser geschlossen worden oder bieten nur noch sehr eingeschränkte Dienste an. Deshalb leiden die Armen noch mehr und haben wenig bis gar keine Chance, jemals einen Arzt zu sehen. Ohne MAM wäre Covid-19 zu einer noch grösseren Katastrophe geworden.

SANNI konnte Spenden generieren, um die Einrichtung der Covid-19-Notfallstellen zu unterstützen und über 2.300 Haushalte, die während der Pandemie ihre Arbeit verloren haben, mit Lebensmitteln und finanzieller Hilfe zu versorgen.
Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die Gesundheitskrise über die Pandemie hinaus andauern wird und wir darauf vorbereitet sein müssen, die Kliniken von MAM weiterhin zu unterstützen. Es gibt keine Grenzen, wie viel mehr wir tun können, um die lebensrettende Gesundheitsversorgung für die ärmsten und schwächsten Menschen in Myanmar fortzusetzen.

Dankesbriefe von Covid-Patienten an ihre Ärzte


Von der Patenschaft zur Selbstständigkeit!

Aung Chit, eines der Kinder, die unser Programm sicher verlassen konnten und nun Teil einer unabhängigen Familie sind

Die Kinder in unserem Patenschaftsprogramm werden aufgenommen, weil sie sehr stark von Armut betroffen, oft schwer krank oder unterernährt sind und keine Schule besuchen können. Die Patenschaften sorgen dafür, dass die Kinder gesund bleiben und eine Ausbildung erhalten, aber wir konzentrieren uns auch darauf, ihre Selbstständigkeit zu fördern, um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Wir tun dies durch Bildung, Berusfsausbildung und finanzielle Entwicklungsprogramme. Wir helfen ebenfalls den Betreuern der Patenkinder und entwickeln ihre Beschäftigungsfähigkeit, damit sie ihre Familie ohne uns unterstützen können. Im letzten Monat konnten vier Kinder unser Programm in Myanmar verlassen, weil wir ihren Müttern geholfen haben, gut bezahlte Arbeitsplätze zu finden, die ihnen Aufstiegschancen bieten. Jetzt können sie die Kinder selbst unterstützen und wir können diese Patenschaften an weitere bedürftige Kinder weitergeben. Im Moment unterstützen wir 400 Patenkinder und mehr als 250 haben unser Programm bereits verlassen – unabhängig und voller Vorfreude auf ein neues Leben!

Helfen Sie, ein Leben zu verändern

– oder eine einmalige Zahlung in unseren Kinderfond – bietet einem Kind, das in Armut lebt, Unterstützung in den Bereichen Ernährung, Bildung, Haushalt und Hygiene sowie speziellen Unterricht und eine Berufsausbildung, wenn es älter ist.
https://www.sanni-foundation.ch/projekte/patenschaften/

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