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Liebe Freunde der SANNI Foundation

Es gibt im Leben einige Situationen, die für den weiteren Lebensweg prägend sind. Ein solcher Moment war für mich, als ich 2001 das erste Mal Indien besuchte und Father Jose kennenlernte.
Niemals zuvor traf ich einen Menschen, der sein Leben ausschliesslich anderen widmete. Ich entschied mich damals dazu, gemeinsam mit ihm ein Patenschaftsprogram zu starten. Einige der Kinder waren ohne Familie, völlig auf sich alleine gestellt und HIV-infiziert. Wir hatten zu dieser Zeit keine Vorstellung, wie die Lebenserwartung dieser Kinder war. Umso glücklicher macht es mich jetzt zu sehen, wie aus diesen «Kindern» von damals selbstbewusste junge Erwachsene geworden sind, die nun selbst eine eigene Familie gründen! Ohne Ihre Hilfe hätten wir es allerdings niemals so weit gebracht. Lesen Sie, wie Fatima und andere Absolventen unseres Programmes voller Zuversicht in eine hoffnungsvolle Zukunft gehen.

Herzliche Grüsse,
Ihre Susanne Schroff

Mit Father Jose bei einem meiner Besuche

Fatima liebt es zu tanzen und zu singen!

Fatima als junges Mädchen bei einer Tanzvorführung

Fatima ist eins der bisher mehr als 500 Kindern, denen wir mit Hilfe des Patenschaftsprogrammes zu einer Ausbildung verhelfen und den Weg zu einem guten Leben weisen konnten. Ihre ebenfalls HIV-infizierten Eltern hatten weder die Mittel noch die Kraft, sie grosszuziehen. Mit acht Jahren wurde sie von Father Jose und seinem Team fürsorglich aufgenommen. Von Beginn an war sie ein aufgeschlossenes und liebevolles Mädchen, das nicht nur in der Schule, sondern auch bei allen Aktivitäten ausserhalb des Lehrplans immer motiviert mitgemacht hat.

Ihre Paten ermöglichten ihr eine gute Ausbildung, sie absolvierte die Higher Secondary School und schloss dann ihr Diplom in Computeranwendung ab. Nach ihrem Abschluss heiratete die Muslima im März 2020 den ebenfalls positiv diagnostizierten Nizamudin, der einen Schönheitssalon im nördlichen Teil von Kerala betreibt. Dort konnte das frisch vermählte Ehepaar mit Hilfe der SANNI Foundation sogar ein eigenes Haus bauen.

Nun freut sich das junge Paar auf ihr erstes Kind, welches Fatima Dank fortschrittlicher Medizin im Oktober 2021 hoffentlich gesund zur Welt bringen kann.

Fatima und ihr Mann bei der Hochzeitszeremonie

Ananthu und Aswathy vereint das gleiche Schicksal

Das glückliche junge Paar auf St. John’s

Als 2007 die Eltern von Ananthu und sein jüngeren Bruder Chandhu durch AIDS starben, kamen die gleichfalls HIV-infizierten Kinder in das St. John’s Care Home. Ananthu schloss seine höhere Schulbildung und einen zweijährigen Diplomkurs in Elektrotechnik ab. Heute arbeitet der 25-Jährige als Elektriker in unserem St. John’s Malankara Medical Village Hospital, wo er sein erstes eigenes Gehalt verdient. Er ist überaus dankbar für die grosszügige Unterstützung, durch die all das möglich gemacht wurde!

Der nun auf den eigenen beiden Beinen stehende, selbstbewusste, junge Mann hat vor einiger Zeit den Wunsch geäussert, Aswathy zu heiraten. Aswathy und er teilen ein ähnliches Schicksal, da auch sie ein Waisenkind ist, das mit einer HIV-Infektion leben muss. Ihr gelang es im April 2021 die höhere Schulbildung abzuschliessen und hat sich in der Zeit in St. John’s zu einer starken Frau entwickelt.

Da die beiden jungen Erwachsenen sich nicht nur aufgrund dieser vergleichbaren Vergangenheit zueinander hingezogen fühlen, heirateten sie im August 2021 auf dem St. John’s Campus und freuen sich nun darauf, ein neues Familienleben zu beginnen.

Ananthu in seinem Beruf als Elektriker

Jyothy und Biju lernten sich in St. John’s kennen

Die feierliche Hochzeitszeremonie

Jyothi war 12 Jahre lang im St. John’s Care Home. Sie verlor ihren Vater in früher Kindheit. Ihre ebenfalls HIV-infizierte Mutter, die teilweise blind ist, konnte sich nicht mehr um sie kümmern. In St. John’s hat sie dann nicht nur ihren Schulabschluss gemacht, sondern auch ihren heutigen Ehemann Biju kennengelernt. Er lebt momentan bei seiner Mutter, die er durch sein Gehalt als Schreiner mitversorgen kann. Im Januar des letzten Jahres wurde die Hochzeit nach hinduistischen Ritualen vollzogen. Auch Jyothy und Biju erwarten nun ihr erstes Kind und sind aufgrund der von SANNI Foundation zur Verfügung gestellten Medikamente guter Dinge, dass ihr Kind ohne HIV-Infizierung aufwachsen kann.

Jyothi hat sich zu einer selbstbewussten, jungen Frau entwickelt

Helfen Sie, ein Leben zu verändern

Für weniger als 1CHF/EUR pro Tag können Sie eine Patenschaft für ein Kind in Myanmar übernehmen und sich unserer Mission anschliessen. Eine Patenschaft – oder eine einmalige Zahlung in unseren Kinderfond – bietet einem Kind, das in Armut lebt, Unterstützung in den Bereichen Ernährung, Bildung, Haushalt und Hygiene sowie speziellen Unterricht und eine Berufsausbildung, wenn es älter ist.
https://www.sanni-foundation.ch/projekte/patenschaften/

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