Neues aus Indien und Myanmar

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Liebe Freunde der SANNI Foundation

Kinderarmut ist ein äusserst komplexes Problem. Wir bei SANNI Foundation gehen dabei Schritt für Schritt vor: Wir sammeln so viele Informationen wie möglich und werten diese dann aus. Ist das Kind gesund? Kann es lesen und schreiben? Welche Zukunftschancen wird es haben? Diese drei Fragen sind komplex und vielschichtig, und obwohl SANNI im Vergleich zu vielen anderen Organisationen relativ klein ist, gehen wir jedes dieser Themen konsequent an. Mit über 10 Jahren Erfahrung haben wir einige Erfolge vorzuweisen und vielen Kindern die Chance auf eine gesunde und unabhängige Zukunft ermöglicht!

Wenn wir etwas aus den Herausforderungen der Pandemie gelernt haben, dann ist es, durchzuhalten und vor allem nie zu vergessen, warum wir arbeiten!
Letztes Jahr kämpften unsere beiden Projekte in Myanmar und Indien gleichermassen gegen die Pandemie. Dieses Jahr bangt Myanmar um seine Freiheit, während Indien die letzten Hürden nimmt, um COVID-19 loszuwerden.

Wir hatten bisher noch keine Atempause vom letzten turbulenten Jahr, und ich gehe davon aus, dass die Herausforderungen, vor allem in Myanmar, zunehmen werden. Trotz allem werden wir nicht aufhören, die Armen und Schwachen zu unterstützen, und wir werden uns weiterhin auf eine langfristige Entwicklung in Richtung Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit konzentrieren.
Mit Ihrer Unterstützung werden wir weitermachen!

Mit freundlichen Grüssen,
Ihre Susanne Schroff

Ein kleines Kind wird auf Unterernährung getestet

St.John’s wurde zum Impfzentrum ernannt

Mit grossem Stolz kann ich verkünden, dass St. John’s, unser medizinisches Dorf in Kerala, Indien, ein COVID-19-Impfzentrum geworden ist. Drei unserer Ärzte wurden von der Regierung für die Durchführung dieser Impfungen ausgebildet. Einen Trakt unseres Krankenhauses haben wir zu einer temporären Impfstelle umfunktioniert. Die Regierung wählte uns aufgrund des hohen Qualitätsstandards unserer Mitarbeiter und Einrichtungen für diesen Dienst aus.

Die erste Phase ist bereits erfolgreich abgeschlossen, und 123 Angestellte des Gesundheitswesens wurden geimpft. Die zweite Phase, in der die über 60-jährigen geimpft werden, begann am 8. März.

Patienten mit Pater Jose, Direktor von St. John’s und unser langjähriger Partner in Indien

Wie sieht es in Myanmar aus?

Der Militärputsch in Myanmar hat jeden Aspekt des Lebens verändert und vieles ist stark in Mitleidenschaft gezogen worden, besonders seit der jüngsten Eskalation der Gewalt im ganzen Land. Die SANNI Foundation möchte betonen, dass die Sicherheit unserer Mitarbeiter weiterhin an erster Stelle steht. Wir haben keine Verbindung oder Zusammenarbeit mit dem Militär oder deren neuem Regime. Wir bleiben eine Nichtregierungsorganisation und das wird sich nicht ändern.

Die Verfügbarkeit von finanziellen Mitteln für die Fortsetzung unserer Projekte ist gewährleistet, da wir über sichere Methoden zum Finanztransfer – sowohl innerhalb von Myanmar als auch auf internationaler Ebene – verfügen.
Proteste und Strassenschlachten sind jetzt im ganzen Land üblich. Viele Gebiete sind unsicher, aber in den Slumgebieten, auf die wir uns konzentrieren, ist es ruhig geblieben. Die Proteste konzentrieren sich im Allgemeinen auf die Innenstadtgebiete oder finden in der Nähe von Verwaltungszentren statt. Unsere vollständige Konzentration auf Slumgebiete hat sich in diesem Zusammenhang als Vorteil erwiesen.

Es ist schwer vorherzusagen, wie die nächsten Monate und Jahre verlaufen werden, aber wir sind fest entschlossen, unsere Mission fortzusetzen. Wir können nicht zulassen, dass die Kranken, Armen und Schwachen zurückgelassen werden und unter diesem Militärputsch leiden. COVID-19 hat die Wirtschaft Myanmars ruiniert und die bereits leidenden Menschen in noch grössere Armut gestürzt. Die neue Militärregierung wird diese Menschen nicht unterstützen oder sich um sie kümmern, und es liegt an uns, ihr Überleben zu sichern.

Möchten auch Sie helfen?

Wenn Sie für unsere Projekte spenden möchten, besuchen Sie bitte www.sanni-foundation.ch/spenden-wie-kann-ich-helfen (auch online Spenden möglich). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an info@sanni-foundation.ch. Wir helfen Ihnen gerne weiter. 100 % aller Spenden fliessen direkt in unsere Projekte.

Eine kranke Frau bekommt eine lebensrettende Behandlung in unserer Lotus Clinic in Myanmar

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